Eisacktal

Das Eisacktal südlich des Brennerpasses gehörte bereits im Mittelalter zur meistbegangenen Alpenstraße der deutschen Könige. Sie nahmen die körperlichen Strapazen auf sich, um sich in Rom zum Kaiser krönen zu lassen und so ihre Herrschaft zu legitimieren. Auch für den Warenaustausch hatte die Straße eine herausragende Bedeutung. Waren aus dem süddeutschen Raum gelangten von Augsburg nach Bozen und Trient – die östliche Route führte von Franzensfeste über das Pustertal nach Venedig. Bereits im Mittelalter entstanden so an dieser so wichtigen Nord-Süd-Verbindung die Städte Sterzing, Brixen und Klausen. Sie gelten als Kleinode mittelalterlichen Städtebaus.  

Kloster Säben Weinberge weiße Berge Eisacktal

Sterzing - Die Fuggerstadt

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Sterzing weist eine lange Besiedelungskontinuität auf, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Die ersten schriftlichen Zeugnisse sprechen zunächst von einer römischen Siedlung, die im Zuge der Völkerwanderung ihre Bedeutung verlor. Bajuwarische Volksstämme gründeten 1180 urkundlich den Ort "Sterecengum", der sich mit der Ansiedlung einer Deutsch-Ordens-Kommende zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt auf der Nord-Süd-Achse entwickeln sollte. Mit der Verleihung des Stadtrechts 1280 durch den Tiroler Grafen Meinhard II wurde schließlich der Weg für eine prosperierende Zukunft geebnet: Verkehrs- und Handelsprivilegien, eine eigene Gerichtsbarkeit und schließlich Ende des 15. Jahrhunderts die Einhebung des Wegezolls schufen die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg. Zudem spielte der Bergbau eine wichtige Rolle: Die Silberbergwerke im Umland der Stadt führten zahlreiche Unternehmer in die Stadt, wobei die Fugger aus Augsburg wohl die bekanntesten unter ihnen waren: Josef Fugger erwarb 1524 die ersten Grubenanteile am Schneeberg, im Pflersch-, Ridnaun- und Passeiertal, in Gossensass und Grasstein. Mit dem Auflassen der Silberbergwerke und der Verlagerung der Handelsrouten in den Westen verlor die Stadt Sterzing im 17. Jahrhundert ihre Bedeutung. Erst nach den beiden Weltkriegen erholte sich die Stadt erneut und ist heute aufgrund des mittelalterlichen Stadtkerns Anziehungspunkt für kulturinteressierte Gäste.

Brixen - Die Bischofsstadt

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Brixen ist die älteste Stadt Tirols und war seit 990 Sitz der Brixner Fürstbischöfe. Als geistliches und weltliches Machtzentrum wurde Brixen zu einer bedeutenden Bildungs- und Kulturstätte. 


Brixen wurde 901 das erste Mal in einer Schenkungsurkunde als Meierhof "Prihsna" erwähnt. Der Karolinger Ludwig IV übergab den Gutshof dem Bischof von Säben. In den darauffolgenden Jahren begann die Errichtung einer Siedlung mit einer eigenen Pfarre, dem Dom und eine bischöfliche Residenz, sodass 990 der Sitz der Bischöfe von Säben auf Brixen übertragen werden konnte. Brixen wurde im folgenden Jahrtausend einem geistlichen und weltlichen Machtzentrum. Obwohl 1964 der Bischof seinen Amtssitz nach Bozen verlegte, verblieb das Domkapitel in Brixen. 

Klausen - Die Künstlerstadt

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Der Name "Klausen" lässt sich von der Talenge im Eisacktal ableiten, wo höchstwahrscheinlich bereits zu Römerzeiten eine Verteidigungsstelle angelegt war. Bei Ausgrabungen auf dem Säbener Berg oberhalb der Stadt stieß man auf rätische und germanische Gräber, auch eine Kirche aus dem 4 Jh. wurde unterhalb der barocken Marienkapelle freigelegt.

Ab dem 6 Jh. ist dann das erste Mal vom Bischofsitz Säben die Rede, der 400 Jahr später nach Brixen verlegt wurde. Klausen selbst wurde 1027 urkundlich das erste Mal als "Clausa sub Sabiona sita"  erwähnt, als Kaiser Konrad II die errichtete Zollstätte samt Grafschaft im Norital an den Bischof von Brixen übertrug. Ab diesem Zeitpunkt entwickelten sich in Klausen zahlreiche Beherbergungsbetriebe, zumal hier die Waren auf der Transitroute zwischen dem süddeutschen Raum und Norditalien umgeschlagen wurden und die deutschen Könige auf ihrer Reise nach Rom an dieser engen Stelle des Eisacks durchkamen. 

1308 wurde Klausen schließlich zur Stadt erhoben und erlebte aufgrund des Weinhandels und des Bergbaus in Villanders (in der Nähe von Klausen) von 1350 - 1550 seine erste Hochblüte. Die schmucken, mit zahlreichen Erkern versehenen Stadthäuser, geben noch heute Zeugnis aus dieser Zeit. 

Den Namen einer Künstlerstadt erwarb die Stadt am Eisack in der Zeit zwischen 1875 und 1915. Zahlreiche Künstler strömten in die Stadt und eröffneten ihre Künstlerstuben - sie alle fanden in der mittelalterlichen Stadt den romantischen Traum einer längst vergangenen Zeit. Den Impuls gaben Forschungstätigkeiten des Innsbrucker Professors Ignaz Vinzenz von Zingerle, der glaubte am nahe gelegenen Lajen-Ried die Geburtsstätte des Minnesängers Walter von der Vogelweide gefunden zu haben. Der Erste Weltkrieg beendete diese zweite Blütezeit. Trotz der Umbrüche, die in den Jahrzehnten darauf folgen sollten, blieb das mittelalterliche Stadtbild im Wesentlichen erhalten.  

Schloss Woflsthurn

Schloss Wolfsthurn

Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei 
Die kulturhistorische Ausstellung umfasst Gebrauchsgegenstände für die Jagd, Objekte der Volkskunst und eine umfangreiche Sammlung zur Fliegenfischerei.

Schloss Wolfsthurn

Kirchdorf 25

39040 Mareit

Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei Über dem Dorf Mareit erhebt sich Schloss Wolfsthurn. Die barocke Anlage wurde zwischen 1727 und 1741 erbaut und vom Historiker Johann N. Tinkhauser als das „schönste Schloss von Tirol“ bezeichnet. 

In der gesamten Schlossanlage soll es 365 Fenster, 52 Türen, 12 Kamine und vier Portale geben. Gerade in der Barockzeit ließ man solche Zahlenspielereien gerne in die architektonische Planung einfließen. 

Dort hat seit 1996 das Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum seinen Sitz. Die kulturhistorische Ausstellung umfasst Gebrauchsgegenstände für die Jagd, Objekte der Volkskunst und eine umfangreiche Sammlung zur Fliegenfischerei. Der Rundgang führt auch durch die Prunkräume der barocken Schlossanlage: Die Möbel, Gemälde, Rokokoöfen und Stofftapeten im zweiten Stock gehören zum Originalinventar des Schlosses und vermitteln Eindrücke vom adeligen Leben im 18. und 19. Jahrhundert. 

Zum Wandertipp - Naturkundlicher Lehrpfad Wolfsthurn                            

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Schwierigkeit: leicht  

Start: Mareit
Strecke: 1,3 km
Dauer: 1:00 h
Aufstieg: 47 m
Abstieg: 47 m  


Beim Rundgang auf dem Naturkundlichen Lehrpfad Wolfsthurn in der Achenrainschlucht am tosenden Fernerbach bei Mareit im Ridnauntal kommt der Besucher auf dem schattigen Spazierweg hautnah mit der Natur in Berührung. 

Der naturkundliche Lehrpfad bei Schloss Wolfsthurn beginnt gegenüber der Pfarrkirche von Mareit (1035 m, Beschilderung) und führt unterhalb vom Schlosshügel am Mareiter Bach an der orografisch rechten Seite in der Achenrainschlucht nordwärts in ein unberührtes, naturbelassenes Waldgebiet. Unterschiedliche naturkundliche Stationen am Wegverlauf bringen den Wanderer mit der Natur in bewusster Weise in Berührung. Nach einem Rundgang durch den Wald nördlich von Schloss Wolfsthurn (Jagd- und Fischereimuseum) führt der Lehrpfad zum  Schlossteich. Auf dem Weg Nr. 9 gelangt man westseitig am Schloss vorbei zurück zum Ausgangspunkt in der Ortsmitte. 

In unmittelbarer Nähe zu Schloss Wolfsthurn liegt die Fuggerstadt Sterzing. 
Die Fugger waren Augsburger Gewerken (Grubenbesitzer) und kamen 1524 in die Stadt um sich die Rechte in den umliegenden Bergwerken zu sichern. Mit dem Abbau von Silber und Blei erlebte die Stadt ihre Blütezeit.

Kloster Neustift Weinberge Brixen

Kloster Neustift

Ein Kulturerlebnis Die Gründung des Augustiner Chorherrenstiftes Neustift geht auf den seligen Hartmann zurück, der Bischof im nahegelegenen Brixen war. Die Einweihung der Stiftskirche geht auf das Jahr 1142 zurück

Kloster Neustift
Stiftsstraße 1
39040 Neustift / Vahrn
Südtirol

Stift & Orden

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Die Gründung des Augustiner Chorherrenstiftes Neustift geht auf den seligen Hartmann zurück, der Bischof im nahegelegenen Brixen war. Die Einweihung der Stiftskirche geht auf das Jahr 1142 zurück, zeitgleich erfolgte die Ausstattung des Klosters mit Gütern.

Bis zum heutigen Tag nimmt Kloster Neustift seine ursprünglichen Aufgaben wahr: Neben der schulischen Ausbildung wird der persönlichen und beruflichen Aus- und Weiterbildung großer Aufmerksamkeit geschenkt. Mit dem Ziel, sich an den Bedürfnissen der Zeit zu orientieren, gründete Propst Chrysostomus Giner 1970 ein Tourismuszentrum. Bald darauf kam ein Ökozentrum hinzu, das Fortbildungen im ökosozialen Bereich organisierte. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich daraus ein Bildungshaus entwickelt, das heute jährlich knapp 1000 Veranstaltungen, Seminare, Lehrgänge und Kongresse zu verschiedensten Themen organisiert.

1971 wurde aufgrund von Lehrermangel die Einstellung des stiftseigenen Schulbetriebs beschlossen. Seither wird die Schule als Außenstelle der öffentlichen Mittelschule „Oswald von Wolkenstein“ in Brixen geführt. Weiterhin bestehen blieb das Schülerheim, das noch heute von etwa 90 Buben aus ganz Südtirol jährlich bewohnt wird.

Zu den Hauptaufgaben der Augustiner Chorherren gehören nach wie vor die Pflege der feierlichen Liturgie, das gemeinsame Chorgebet und vor allem die Tätigkeit in der Pfarrseelsorge. Heute sind die Augustiner Chorherren von Neustift in 25 Pfarreien in Süd- und Osttirol als Seelsorger tätig. Seit dem 19. Mai 2015 steht Eduard Fischnaller als Propst der Chorherrengemeinschaft vor. 

Kunst & Kultur

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Ein Spaziergang durch die Klosteranlage gleicht einer Zeitreise durch verschiedene Kunstepochen. Am Eingang des Stiftsbereiches zieht die Engelsburg die Besucher in ihren Bann. Aus derselben Zeit, nämlich dem Ende des 12. Jahrhunderts, stammt auch der massive romanische Glockenturm der Stiftskirche. Das Innere der Kirche lässt vom einstigen mittelalterlichen Bau nicht mehr viel erahnen, vielmehr entpuppt es sich als ein Juwel des süddeutschen Rokoko. An den Kreuzgang schließt das Stiftsmuseum an, das in den Jahren 2019 und 2020 erweitert wurde. Die mit eleganten Stuckaturen geschmückte Stiftsbibliothek stellt am Übergang vom Rokoko zum Klassizismus einen der schönsten Profanräume des 18. Jahrhunderts in Südtirol dar. Ein Ort der Ruhe und Erholung ist der nach historischen Ansichten rekonstruierte Stiftsgarten.

Bildungshaus & Schülerheim

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Bildung zählt seit jeher zu den zentralen Aufgaben der Augustiner-Chorherren. Das Bildungshaus Kloster Neustift bietet eine besondere Atmosphäre für Seminare, Konferenzen oder Fortbildungen – die gut ausgestatteten Räumlichkeiten und die Ruhe im Bildungshaus sind eine gute Voraussetzung für intensives Lernen und einen konzentrierten Austausch.

Dem Augustiner Chorherrenstift Neustift ist seit der Gründung einer Klosterschule seit seiner Gründung im Jahr 1142 die Erziehung und Bildung junger Menschen ein großes Anliegen. Seit 1971 gibt es das Schülerheim in der heutigen Form für Mittelschüler mit einer Außenstelle der öffentlichen Mittelschule „Oswald von Wolkenstein“ und für Oberschüler, die in Brixen verschiedene Oberschulen besuchen.

Stiftskellerei & Weinkultur

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Die Stiftskellerei Neustift zählt zu den ältesten aktiven Weinkellereien der Welt. Durch Schenkungen, Stiftungen, Kauf und Tausch erwarb das Kloster im Laufe der Jahrhunderte einen ansehnlichen Besitz an Weinbergen; bis zum heutigen Tag ist das Kloster von Weinbergen umgeben. Sie erstrecken sich vom Kloster auf einer Höhe von 600 Metern die steilen Hänge empor bis auf 900 Meter. 

Wie archäologische Funde beweisen, wird an den geschützten Hängen des Eisacktales seit weit mehr als 2500 Jahren Weinbau betrieben. Welche Mühen man für die Anlage von Weinbergen in Kauf nahm, bekunden heute noch die vielen Trockenmauern, die die Hänge terrassenförmig gliedern und damit deren Steilheit abschwächen.

Innenhof Hofburg Brixen

Hofburg

Hofburg - Museum und fürstbischöfliche Residenz
Das Museum präsentiert in über 70 Ausstellungssälen den Brixner Domschatz und wertvolle Kunstwerke aus dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Hofburg Brixen
Hofburgplatz 2
39042 Brixen
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Hofburg - Museum und fürstbischöfliche Residenz Seit Mitte des 13. Jahrhunderts diente die Hofburg als bischöfliche Residenz des Bistums Brixen. Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 hatten die Bischöfe auch die weltliche Herrschaft inne, sodass Brixen einen Fürstenhof mit entsprechender Verwaltung besaß. Davon leitet sich der Name Hofburg ab.

Seit der Verlegung des Bischofsitzes nach Bozen (1973) beherbergt der repräsentative Bau das Diözesanmuseum, das Krippenmuseum und das Diözesanarchiv.

Das Museum präsentiert in über 70 Ausstellungssälen den Brixner Domschatz und wertvolle Kunstwerke aus dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Außerdem hat die Hofburg eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie die reich ausgestattete Hofkirche, die Hofratskanzlei sowie den Kaiser- und Bischofstrakt. Regelmäßig stattfindende Sonderausstellungen runden das vielfältige Angebot ab.

Die Hofburg gehört mit ihrem Renaissanceinnenhof zu den reiz- und stimmungsvollsten Baudenkmälern Südtirols.

Das Museum - Zu den Sammlungen ...

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Die Hofburg beherbergt zahlreiche Sammlungen:

  • Kunst des Mittelalters


  • Kunst der Renaissance


  • Kunst des Barock


  • Kunst des 19. und des 20. Jh.


  • Der Domschatz


  • Die Sammlung Unterberger


  • Krippen
Kloster Säben Weinberge

Kloster Säben

Bischofssitz und Klosterberg
Die erste urkundliche Erwähnung Säbens als Bischofssitz stammt aus dem 6. Jahrhundert. Erst nach 400 Jahren verlegte man das Bistum nach Brixen. Heute ist Säben ein Kloster.

Kloster Säben

Säbener Berg
39039 Klausen 
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal...

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Bischofssitz und Klosterberg Die erste urkundliche Erwähnung Säbens als Bischofssitz stammt aus dem 6. Jahrhundert. Erst nach 400 Jahren verlegte man das Bistum 990 nach Brixen. Für Säben begann eine konfliktreiche Zeit: der befestigte Burgfelsen war während des Investiturstreits und in den Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft im Land zwischen den Bischöfen von Brixen und den Grafen von Tirol hart umkämpft. Nach einem Blitzschlag 1553 brannte die Burg aus und wurde weitestgehend zur Ruine. Mit der Gründung eines Klosters und dem Wiederaufbau durch den Domherrn Matthias Jenner erhielt Säben ein neues Gesicht. Nonnen aus Salzburg zogen ein und lebten nach der Ordensregel des hl. Benedikt „ora et labora“ in strenger Klausur. Aus dem Grund dürfen nur die Gotteshäuser besichtigt werden, und zwar die Liebfrauenkirche, die Gnadenkapelle, die Klosterkirche und die Kirche zum Heiligen Kreuz. Der Aufstieg nach Säben erfolgt zu Fuß über den Kreuzweg oder entlang der Säbener Promenade. Führungen auf Anfrage.

Produktionsvorbereitung - "Hohe Mauern"

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Hohe Mauern. Geschichten aus dem Frauenkloster Säben

Evi Oberkofler, Edith Eisenstecken


Synopsis

Das Kloster Säben, hoch über dem Südtiroler Städtchen Klausen, ist seit jeher ein ehrwürdiger Blickfang für Millionen von Reisenden. Seine lange und dynamische Geschichte wurde bis heute von einer Gemeinschaft von Klosterfrauen am Leben erhalten. Seit seiner Gründung im Jahr 1686 beherbergt das Kloster benediktinische Schwestern, die ein kontemplatives und zurückgezogenes Leben führen. Damals wie heute widmen sie ihr Leben Gott. Die theatralische Dokumentation "Hohe Mauern - Geschichten aus dem Frauenkloster Säben" schildert anhand historischer Dokumente den Alltag der Nonnen im Geiste eines Klostergebäudes und dessen Entwicklung über Jahrhunderte. Durch Interviews, animierte Grafiken, Bildergeschichten und Inszenierungen, präsentiert sich das Kloster Säben als authentischer Ort, der schon immer eine große Vielfalt von Menschen angezogen und aufgenommen hat. Heute gibt es im Kloster nur noch vier Schwestern, die dort leben, beten und arbeiten. Ihre Zukunft ist ungewiss. "Wir sind immer noch hier, und auch der Herr wird allezeit existieren."


Produktionsdetails

Regie: Evi Oberkofler, Edith Eisenstecken

Drehbuch: Edith Eisenstecken, Evi Oberkofler

Genre: Dokumentarfilm

Produktionsfirma: FAIN MEDIA Srl - GmbH (IT)

Funding type: Produktionsvorbereitung

Fördersumme: 25000,00 €

Trostburg Weinreben Herbst

Trostburg

Südtiroler Burgenmuseum Trostburg
Das Südtiroler Burgeninstitut zeigt die Dauerausstellung „Burgen – Bauwerke der Geschichte“. Je nach persönlichem Interesse kann der Besucher anhand kurzer Texte und 86 maßstabsgetreuer Modelle das Wesentliche der Südtiroler Burgenkunde erfahren.

Trostburg

Burgfrieden-Weg 22
39040 Waidbruck
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Südtiroler Burgenmuseum Trostburg

In Stahl gestochen, auf Leinwand gemalt oder als Bildmotiv auf Büchern und Broschüren hat die Trostburg ihr Antlitz schon längst nach Europa getragen. Jedem Reisenden nach Süden ist das Wahrzeichen des unteren Eisacktales bekannt. Doch leider meist nur von außen. Zu Unrecht, denn der 15-minütige Fußweg lohnt sich allemal: Die Trostburg ist ein wahres Kleinod unter den Südtiroler Burgen!

Eine reich geschnitzte, dreifach gewölbte, gotische Stube erwartet die Besucher der Trostburg. Sie hat sich seit über 600 Jahren erhalten und stammt aus der Zeit Friedrichs, des Vaters des Minnesängers Oswald von Wolkenstein (1377-1445). Auch die Wohnräume der Grafen von Wolkenstein, die mit Wappenfresken verzierte Loggia und die kunstvoll ausgemalte Burgkapelle können besichtigt werden. Ein überraschtes Staunen entlockt den meisten Besuchern der elegante Prunk des um 1618 vollendeten „Neuen Rittersaals“.

Das Südtiroler Burgeninstitut zeigt die Dauerausstellung „Burgen – Bauwerke der Geschichte“. Je nach persönlichem Interesse kann der Besucher anhand kurzer Texte und 86 maßstabsgetreuer Modelle das Wesentliche der Südtiroler Burgenkunde erfahren.

Der Besuch des Südtiroler Burgenmuseums Trostburg lässt sich auch gut mit einer Wanderung über die mittelalterlichen Wege von Waidbruck nach Tagusens, Tisens und Kastelruth verbinden.

Unter der Linden,
an der Haide, 
wo ich mit meinem Trauten saß,
da mögt ihr finden,

wir wird beide die Blumen brachen und das Gras.

Vor dem Wald mit süßem Schall,
Tandaradei!
sang im Tal die Nachtigall. 

Walter von der Vogelweide

Essen & Trinken

Beherbergung & Unterkunft

Gartenanlagen