Bruneck & Umgebung

Kuno von Kirchberg erbaute 1250 Schloss Bruneck als Sommerresidenz der Bischöfe von Brixen. In seinem Burgfriedensbezirk gründete er die gleichnamige Stadt, die als Enklave im Görzer Grafschaftsgebiet lag. 

1256 gegründet
17.000 Einwohner
835 M.ü.M.
5.000 ha
7 Fraktionen

Freske Bischof mit zwei Engeln und Schloss

Museum & Besichtigung

Schloss Rodenegg Südtirol Rienzschlucht

Schloss Rodenegg

Der Iwein-Zyklus - der älteste profane Freskenzyklus Europas
In den 1970er Jahren wurde Rodenegg durch die Entdeckung der „Iwein-Fresken“, dem ältesten profanen Wandgemälde (um 1220/30) Europas, weltberühmt.

Schloss Rodenegg
Vill 1
39037 Rodeneck
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Innenhof Schloss Rodenegg Südtirol

Der Iwein-Zyklus – der älteste profane Freskenzyklus Europas

 

Die Kernburg wurde von den Herren von Rodank Mitte des 12. Jahrhunderts auf einem steil in die Rienzschlucht abfallenden Felsrücken erbaut. Sie erfuhr im Laufe der Jahrhunderte bedeutende Erweiterungen und Umbauten. Nennenswert sind diesbezüglich  vor allem die Burgkapelle, der Hochzeitssaal, die ausgedehnte Gartenanlage und die aufwendigen Befestigungen, die Schloss Rodenegg zur modernsten Burganlage des Landes mit reichem Inventar werden ließen. 

 

Nach einer Verfallszeit im 19. Jahrhundert brachten die Restaurierungen um 1900 unter Graf Arthur von Wolkenstein eine neue Blütezeit. 

 

In den 1970er Jahren wurde Rodenegg durch die Entdeckung der „Iwein-Fresken“, dem ältesten profanen Wandgemälde (um 1220/30) Europas, weltberühmt.

 

Heute präsentiert sich Schloss Rodenegg unter ihren Besitzern den Grafen Wolkenstein und Grafen Thurn und Taxis als bestens erhaltene und sorgsam gepflegte Burganlage.

Ruine Straßensperre Burg

Mühlbacher Klause 

Die Straßensperre im Pustertal 
Herzog Meinhard II von Tirol errichtete 1269 eine Zollstätte im Ortsbereich von Mühlbach, um an der Grenze zwischen den beiden Grafschaften Tirol und Görz vom Durchzugsverkehr zu profitieren. 

Verein Mühlbacher Klause

Sonnleiten 30

39037 Mühlbach
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Altar Mühlbacher Klause

Die Straßensperre im Pustertal Herzog Meinhard II von Tirol errichtete 1269 eine Zollstätte im Ortsbereich von Mühlbach, um an der Grenze zwischen den beiden Grafschaften Tirol und Görz vom Durchzugsverkehr zu profitieren. 200 Jahre später entstand im Gebiet Haslach die heute noch bestehende Zollstätte und Befestigungsanlage, die vom Verein Mühlbacher Klause in Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol restauriert worden ist und im Sommer auch besichtigt werden kann.  

Sie war als Bollwerk gegen einfallende Feinde gedacht und diente gleichzeitig Kaiser Maximilian als Jagdschloss. Architektonisch bildete die Anlage ein unregelmäßiges Viereck, das sich von der Bergseite aus bis zur Rienz erstreckte. Die Straße führte direkt durch die befestigte Anlage mit zwei Tortürmen. Ihre Bedeutung als Grenzfestung verlor sie jedoch fast zur Gänze bereits mit dem Aussterben der Görzer Grafen (1500), weil das Pustertal als Teil ihres Einflussgebiets mit der Grafschaft Tirol vereinigt wurde.  

Burg Museum Ladin

Schloss Thurn

Der Brennpunkt der ladinischen Kultur
Um 1230 errichteten Vasallen (Dienstleute) der Bischöfe von Brixen einen freistehenden, dreigeschossigen Wohnturm, der ab 1290 als Gerichtssitz diente. Heute beherbergt er das ladinische Museum und erzählt die Geschichte der Dolomitenladiner.

Schloss Thurn
Strada Tor 65
39030 St. Martin in Thurn
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Der Brennpunkt der ladinischen Kultur Um 1230 errichten die Vasallen der Bischöfe von Brixen einen freistehenden Turm auf einem dominanten Hügel im unteren Gadertal. Dieser Turm, 1290 als "turris in Geder" erstmals urkundlich erwähnt, wird in den folgenden Jahrhunderten um zwei Geschosse aufgestockt und mit einer Umfassungsmauer mit Wehrgang, zwei Rundtürmen und einem Wohngebäude (Palas) erweitert. Somit entsteht eine stattliche Burg.

Nachdem die Bischöfe die Herrschaft über das Gericht Thurn an der Gader verloren, kauft eine Bauernfamilie 1803 das Schloss. Ihre Nachkommen bewohnen es bis zur Umwandlung des Gebäudes in ein Museum.

Heute beherbergt die Burg ein Landesmuseum, in dem die ladinische Sprache und Kultur mit neuester Technik leicht verständlich erklärt und dargestellt wird. Von der Archäologie über die Geologie zur Geschichte und zum Handwerk, jeder Bereich hat einen gebührenden Platz erhalten.

Innenhof Residenzschloss Bruneck

Schloss Bruneck

Residenzschloss der Brixner Bischöfe
Kuno von Kirchberg erbaute 1250 Schloss Bruneck als Sommerresidenz der Bischöfe von Brixen. In seinem Burgfriedensbezirk gründete er die gleichnamige Stadt, die sich als Enklave im Görzer Grafschaftsgebiet befand.

Schloss Bruneck
Schlossweg 2
39031 Bruneck
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Erbaut vom Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg im Jahre 1250 diente die Burg bis in die Neuzeit als Residenz der Bischöfe von Brixen. Von hier aus begründete der Bischof in seinem Burgfriedensbezirk die Stadt Bruneck als fürstbischöfliche Enklave im Görzer Grafschaftsgebiet. 

Die heutige Gestalt verdankt die imposante Wehranlage dem Ausbau bis ins 19 Jahrhundert. Nicht von ungefähr konnte die Bischofstadt nie vom Feind erobert werden. 

Seit 2004 ist das Schloss im Besitz der Stiftung Südtiroler Sparkasse und beherbergt ein Messner Mountain Museum zum Thema Bergvölker. Regelmäßig finden auf dem Schlossberg musikalische Veranstaltungen und Ausstellungen statt.

Wandertipp - Zur Kaiserwarte

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Totenkapelle Waldfriedhof Kühbergl

Zur Kaiserwarte
Schwierigkeit: leicht

Start: Parkplatz Schloss Bruneck

Strecke: 3,4 km
Dauer: 1:00 h
Aufstieg: 100 m
Abstieg: 100 m


Eine historisch interessante, aber auch landschaftlich ansprechende Wanderung über den Dächern von Bruneck.

Wegbeschreibung
Durchwegs bewaldete, daher auch schattige Runde. Sehr schöne und leichte Outdoor Runde vor oder nach dem MMM Museumsbesuch. Der Ausgangspunkt ist frei wählbar, wobei der gebührenpflichtigen Parkplatz des MMM Museums der ideale Start darstellt. 

Ansitz Mair am Hof Barockgarten

Ansitz Mair am Hof

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde
Der Ansitz Mair am Hof ist Teil eines Freilichtmuseums für Volkskunde, das auf vier Hektar Freifläche Tiroler Bauernhöfe aus Südtirol zeigt.

Ansitz Mair am Hof
Herzog-Diet-Straße 24
39031 Dietenheim/Bruneck
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal ...

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Prunkvoller Wohnraum Mair am Hof

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde Der Ansitz wurde zwischen 1690 und 1700 von Freiherr Anton Wenzl zu Sternbach erbaut und zwar anstelle des älteren „Mair am Hof“, der 1299 erstmals als villicus supra Dietenheim in einem Urbar der Grafschaft Görz erwähnt wird. Neben dem Wohngebäude mit seiner altrosa getünchten und mit Scheinarchitektur bemalten Fassade gehört auch ein stattliches Wirtschaftsgebäude zum Gutshof, der von den Freiherren von Sternbach als Sommerfrische genutzt wurde. 

Die Hauskapelle, 1700 dem hl. Antonius von Padua geweiht, und die mit Zirbenholz getäfelte Barockstube haben sich bis heute im Originalzustand erhalten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts ging der Hof in bäuerliche Hände über. Von 1924 bis 1984 beherbergte er eine Landwirtschafts- und Haushaltungsschule. 

Der Ansitz „Mair am Hof“ ist seit 1985 Teil des Südtiroler Landesmuseums für Volkskunde, ein Freilichtmuseum, das sich über ca. 4 Hektar erstreckt und hierher übertragene Gehöfte zeigt.

Wandertipp - Vom Ansitz Mair-am-Hof zu den Kröllhöfen

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Lärchenwald Kröll-Höfe

Vom Ansitz Mair-am-Hof zu den Kröllhöfen
Schwierigkeitsgrad: leicht

Start: Fachschule für Landwirtschaft
Strecke: 5,4 km
Dauer: 1:51 h
Aufstieg: 147 m
Abstieg: 145 m

Der Spaziergang ist sonnig und führt über Felder und am Waldrand entlang. Der Weg ist beliebt und für Familien mit Kindern geeignet.

Wegbeschreibung:
Hinter dem Volkskundemuseum von Dietenheim beginnt der Weg unterhalb der Fachschule für Landwirtschaft und zweigt links ab (keine Markierung). Vorbei an den Werkstätten der Fachschule mündet der asphaltierte Weg in einen Feldweg, der sich bis zu einem Lärchenwald zieht; von dort geht es auf der asphaltierten Straße nach links etwas steil einer Nebenstraße hinauf; an der nächsten Kreuzung nach links läuft die asphaltierte Straße wieder zurück und öffnet zunehmend das volle Panorama über das Brunecker Talbecken. Man kommt schließlich oberhalb der Kröll-Höfe vorbei und wandert anschließend durch den Wald hinunter nach Dietenheim zum Ausgangspunkt zurück.  

Schloss Taufers Bruneck

Schloss Taufers

Eine Burg wie aus dem Bilderbuch
Der Anblick der mächtigen Burg ruft danach, die Anlage aus dem 13. Jh. von der Nähe zu erkunden. Es werden ganzjährig Führungen angeboten; eine Burgschänke sorgt für das leibliche Wohl.

Schloss Taufers
Ahornach 1
39032 Sand in Taufers
Südtirol

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Eine Burg wie aus dem Bilderbuch. Der Anblick der mächtigen Burg Taufers ruft förmlich danach, die Anlage (13. Jh.) auch von der Nähe zu erkunden. Schon der malerische Burghof mit Bergfried, Wehrgang und Ritterschänke lohnt die Besichtigung.

Die vielfach holzvertäfelten Säle und Kammern reichen teilweise in das 16. Jahrhundert zurück und sind vollständig eingerichtet. Die Burgkapelle ist mit Fresken der Pacher‑Schule geschmückt. Kinder lieben den Besuch der Waffen‑ und Rüstkammer. Erwachsene zeigen sich von der Bibliothek, den entzückenden Schülerportraits des 16. Jahrhunderts oder den Gerichtsstuben begeistert.

Die Führerinnen und Führer des Südtiroler Burgeninstituts zeigen mit großem Engagement die vielen Innenräume und erzählen dabei von mancher Sage oder Burggeschichte, wie von jener der armen Margarethe von Taufers, deren Geist Nacht für Nacht um ihren Geliebten trauert. Taufers ist zu Recht eine der meistbesuchten Burgen des Landes.

Wandertipp - Reinbachfälle und Schloss Taufers

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Reinbach Wasserfälle Franziskusweg

Reinbachfälle und Schloss Taufers
Schwierigkeitsgrad: mittel

Start: Dorfzentrum Sand in Taufers
Strecke: 8,3 km
Dauer: 3:30 h
Aufstieg: 400 m
Abstieg: 400 m


Die Rundwanderung entlang des von Künstlern gestaltetet Franziskusweges hinauf zu den wilden Reinbachfällen, zur Burgruine Tobl sowie der Besuch der sehenswerten Burg Taufers verbinden wildes Naturerlebnis mit besinnlichen Momenten und einer für die Kinder spannenden Schloss-Besichtigung.

Wegbeschreibung 
Wenn wir mit dem öffentlichen Linienbus nach Sand in Taufers kommen, starten wir unsere Wanderung im Dorfzentrum von Sand und wandern zunächst am Dammweg der Ahr entlang bis in den Sander Ortsteil Winkel. Dort beginnt bei der Wasserfallbar (Einkehrmöglichkeit) der Franziskusweg, der uns am Reinbach entlang hinauf zu den Wasserfällen führt. 

Wenn wir mit dem Auto nach Sand anreisen, können wir am Parkplatz bei der Wasserfallbar parken und die Tour direkt dort starten. 

Der bestens beschilderte Franziskusweg ist ein von Künstlern zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi gestalteter Besinnungsweg, der bis zur Franz und Klara Kapelle führt. Diese in unmittelbarer Nähe der alten Burgruine Tobl gelegene Kapelle und die für Kinder spannende Ruine selbst markieren auch den Wendepunkt unserer Wanderung. Von dort nämlich wandern wir etwa einen halben Kilometer auf demselben Weg wieder zurück und zweigen dann nach rechts zum Gasthof Toblhof (Einkehrmöglichkeit) ab. 

Sind unsere Beine schon sehr müde, können wir hier an der Straße, die hinauf nach Rein in Taufers führt, in den Linienbus einsteigen und zurück nach Sand in Taufers fahren. Ansonsten folgen wir vom Toblhof aus zunächst der Wegemarkierung 2A vorbei an den Pirchhöfen und anschließend dem Naturlehrpfad (Markierung 2B), der uns direkt zur Burg Taufers am nördlichen Dorfende von Sand hinführt.

Kornkasten Steinhaus

Kornkasten

Südtiroler Bergbaumuseum Fast 500 Jahr lang prägte der Bergbau die Geschicke des Ahrntals. Der Verwaltungssitz des Bergwerks war in Steinhaus und im Kornkasten lagerte man das Getreide für die Bergleute. Heute ist dort in drei Etagen das Bergbaumuseum untergebracht.

Südtiroler Bergbaumuseum
Klausbergstraße 103
39030 Ahrntal
Südtirol

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Landesmuseum Bergbau Standort Steinhaus, „Kornkasten“ Steinhaus war das Verwaltungszentrum des Bergbaus im Ahrntal. Der im Jahr 1700 erbaute Kornkasten diente als Lagerhaus für all jene Güter, die der Bergwerksbetrieb benötigte. Heute ist in den historischen Mauern eine Dauerausstellung untergebracht. Sie bietet einen Streifzug durch die Bergbaugeschichte des Ahrntales. Im Mittelpunkt der Erzählungen stehen die Geschichten der Menschen, die im und für den Bergbau tätig waren. Das Herzstück der Ausstellung bilden die historischen Objekte aus der Sammlung der Grafenfamilie von Enzenberg, die als Bergbauunternehmer im Ahrntal tätig waren. 

Neben der Ausstellung wird auch eine Dorfführung durch das historische Zentrum von Steinhaus angeboten, das in seinem Erscheinungsbild einzigartig in Südtirol ist und seine Entstehung dem Bergbau verdankt.

Schloss Welsperg mit Vogelbeeren

Schloss Welsperg

Mittelalterliches Bollwerk
Welsperg stellt eine ungewöhnliche Burganlage dar, weil die Burg über einen überaus hohen Turm aus dem führen 12 Jahrhundert verfügt. Im Rittersaal und im Außenbereich finden jährlich Ausstellungen, Konzerte und Feste statt.

Schloss Welsperg
Schlossweg 10
39035 Welsberg-Taisten
Südtirol

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Mittelalterliches Bollwerk Burg Welsperg stellt eine ungewöhnliche und selten anzutreffende Burganlage dar, zumal die Burg über einen überaus hohen Bergfried des frühen 12 Jahrhunderts verfügt. Er diente zur Beobachtung der Umgebung und war zugleich Bollwerk gegen Angreifer. Nennenswerte Erweiterungen gab es im 15. und 16. Jahrhundert.

Das Jahr 1765 war für Schloss Welsperg und die Burg Thurn das große Schicksalsjahr. Ein Brand zerstörte den Großteil des Palas und des Wirtschaftsgebäudes, infolgedessen die Burganlage durch Bautätigkeiten ihr heutiges Aussehen erhielt. Im Inneren schmückten ursprünglich aus Welsperg stammende Bilder und Möbel die Räume. Bemerkenswert ist die Bombarde (Kanone) aus dem 14./15. Jahrhundert.

Heute zeigt sich Schloss Welsperg von Grund auf saniert und öffnet alljährlich seine Tore für zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Besichtigungen und Feste. Verantwortlich zeigt sich dafür das Kuratorium Schloss Welsperg, das sich seit 30 Jahren in ehrenamtlicher Arbeit um die Revitalisierung kümmert. 

Wandertipp - Große Schlossrunde Welsperg

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Schloss Welsperg Armin Plankensteiner

Große Schlossrunde Welsperg
Schwierigkeit: leicht

Start: Tourismusverein Welsberg
Strecke: 6,2 km
Dauer: 1:40 h
Aufstieg: 130 m
Abstieg: 130 m

Vom Tourismusbüro in Welsberg (1087m) geht man durch das Dorfzentrum, rechts am Musikpavillon/Hauptplatz vorbei und geradeaus bis zur Brücke, die den Gsieser Bach überquert. Dort folgt man der Beschilderung „Große Schlossrunde“ auf der alten Gsieser Tal-Straße in östlicher Richtung. Nach etwa 50min Gehzeit biegt man nach rechts ab, um eine schmale Holzbrücke zu überqueren. Nach dieser Brücke hält man sich links und geht dann etwas bergauf, bis man nach einer großen Wegschleife auf den alten Schlossweg trifft. Von hier wandert man dann leicht bergab weiter talauswärts durch den Wald, vorbei am Schloss Welsperg und gelangt dann, nach Passieren des Schulzentrums, zurück zum Ausgangspunkt 

Romanische Stiftskirche Innichen im Abendrot

Stiftskirche Innichen

Schönster romanischer Sakralbau in den Ostalpen
Das monumentale Mauerwerk der Stiftskirche erinnert an den Festungsbau der Stauferkaiser und ist das weitum sichtbare Bauwerk eines Klosterkomplexes, wo sich heute ein Museum, ein Archiv und eine Bibliothek befindet. 

Stiftskirche Innichen
Pflegplatz 1
39038 Innichen
Südtirol

Zur Geschichte - Es war einmal...

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Schönster romanischer Sakralbau in den Ostalpen An der Stelle der heutigen Stiftskirche stand das vom bayrischen Herzog Tassilo III im Jahr 769 gegründete Benediktinerkloster zum hl. Candidus, das im 12. Jh. in ein Kollegiatstift umgewandelt wurde. Aus dem 13. Jh. stammt hingegen die Stiftskirche, deren monumentales Mauerwerk an den Festungsstil der Kreuzritter zur Zeit der Stauferkaiser erinnert. Der Stiftskirche angeschlossen ist der alte Klosterkomplex, zum dem auch das das Kapitelhaus gehört. Dort befinden sich das Museum, das Archiv und die Bibliothek des Stifts. 

 

Im Inneren der Kirche setzt sich der romanische Stil konsequent fort, der in allem Sichtbaren nur ein schattenhaftes, aber ins Transzendentale weisendes Abbild der ewigen Welt sah und so das religiöse Selbstverständnis des mittelalterlichen Menschen wiederspiegelte.

 

Besonders sehenswert sind das monumentale romanische Kuppelfresko als Schnittpunkt von Haupt- und Querschiff, die Kreuzigungsgruppe und die an Ornamentik reiche Krypta.

Essen & Trinken

Beherbergung & Unterkunft

Gartenanlagen